Study Finds That Online Education Beats the Classroom schreibt die New York Times und beruft sich auf eine aktuelle Metaanalyse , die ed.gov bei SRI in Auftrag gegeben hat. Der Text ist ist lesenswert und m.E. im Grunde gut aufbereitet.
Die Autoren dort sind allerdings in der Aussage bereits deutlich kritischer als die öffentliche Verwertung. So beziehen sich die positiven Befunde auf hybride Arrangements in Higher Education und:
"This finding suggests that the positive effects associated with blended learning should not be attributed to the media, per se."
Mich machen solche Studien eher ratlos. Zum einen, dachte ich, es wäre heute "Stand der Diskussion", dass solche schlichten Vergleiche zwischen mediengestützten Lernszenarien versus face-to-face Unterricht "an sich" als fraglich einzuschätzen sind. Zum anderen geben mir solche Studien - als Mediendidaktiker - keinerlei Hinweise, was denn nun "gute" Medienangebote ausmacht. Offensichtlich sind nicht alle mediengestützten Varianten vorteilhaft. Ich aber will wissen, wie stellt man "gute", überlegene etc. Medien für das Lernen her? Wie stellt man sicher, dass ihre Koonzeption "auf den Punkt" ein bestimmtes Bildungsproblem löst, dass sie richtig eingeführt, genutzt, akzeptiert, weiterentwickelt werden?
"Study Finds That Online Education Beats the Classroom"? Na gut, es ist Sommer! Freuen wir uns und nehmen es gelassen :-)
